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Die Verschlechterung des ökonomischen Umfelds,

veränderte Vorlieben der Kunden in Bezug auf den

nachgefragtenWohnungstyp und verstärkterWett-

Die Verschlechterung des ökonomischen Umfelds,

veränderte Vorlieben der Kunden in Bezug auf den

nachgefragtenWohnungstyp und verstärkterWett-

bewerb können zu Nachfragerisiken führen. Diese

Risiken können sich generell in reduzierter Nach-

frage nachWohnraumoder in reduzierter Nachfrage

nach einem bestimmtenWohnungstyp äußern. Die

WWS Herford ist in der Lage, auf Veränderungen im

Nachfrageverhalten der Kunden bei Bedarf auch

kurzfristig einzugehen. Die Weiterentwicklung des

Bestandes wird durch langfristig orientierte Bewirt-

schaftungskonzepte gewährleistet.

Die aktuellen energetischen Standards bei Gebäude-

sanierungen kommen denMieterinnen undMietern

derWWS in Form geringerer Heizkosten deutlich zu

Gute. Für die Gesellschaft stellt es jedoch ein Pro-

blem dar, dass die Modernisierungskosten nicht ge-

nerell in voller Höhe durch Mieterhöhungen finan-

ziert werden können. Insbesondere die Gruppe der

Bezieher von Kosten der Unterkunft hat einen be-

stimmten Satz für Wohnraum zur Verfügung, der

derzeit noch unabhängig von den anfallenden

warmen Betriebskosten betrachtet wird. Die Ver-

handlungen zwischen dem Kreis Herford und den

kreisangehörigen Kommunen zur Erstellung eines

schlüssigen Konzeptes sollen im Jahr 2016 zum Ab-

schluss gebracht werden. Im Rahmen des Konzep-

tes könnte ein sogenannter „Klimabonus“ entspre-

chende Mieterhöhungen bei energetisch sanierten

Häusern als Zuschlag zu den angemessenen Kosten

der Unterkunft ermöglichen.

Mietausfallrisiken

Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han-

delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken.

DieWWS Herford unterliegt alsWohnungsunterneh-

men einemMietausfallrisiko.Vorkehrungen zur Mini-

mierung dieses Risikos werden durch standardisierte

Bonitätsprüfungen bei Vermietungen sowie durch die

Identifizierung von problembehafteten Mietverhält-

nissen imRahmen eines aktiven Forderungsmanage-

ments getroffen. Damit verbunden ist die Einleitung

von angemessenen Gegenmaßnahmen. In Einzelfäl-

len ist das Risiko von Mietausfällen gegeben. Durch

die Bildung von Wertberichtigungen in angemesse-

ner Höhe bzw. durch Forderungsabschreibungen ist

dieses Risiko bilanziell berücksichtigt.

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Risikozone Finanzrisiken

Risikofeld Prolongationsrisiko

Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han-

delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken.

Das Prolongationsrisiko beschreibt das Risiko, dass

Finanzierungen bei Ablauf der vertraglich verein-

barten Laufzeit nicht oder nicht zu den erwarteten

Konditionen verlängert werden können und eine

Rückführung der Finanzierung erfolgen muss. Auf-

grund der auf Langfristigkeit angelegten Finanzie-

rungsstruktur und der zeitlichen Diversifikation der

Fälligkeiten über einenmehrjährigen Zeitraum ist die-

ses Risiko begrenzt. Das Prolongationsrisiko ist durch

das aktuell unverändert gute Umfeld im Finanzie-

rungsmarkt hinsichtlich der Bereitschaft der Banken

zur Finanzierung von Wohnungsportfolios und der

historisch niedrigen Zinsen zudemgering ausgeprägt.

Das Prolongationsrisiko hat sich aufgrund der abge-

schlossenen Refinanzierungen im Jahr 2015 weiter

verringert. Die nächsten Anschlussfinanzierungen

wurden im ersten Quartal 2016 realisiert.

Risikofeld Stabilität der Bankpartner

Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han-

delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken.

Vor dem Hintergrund der langfristigen Geschäfts-

verbindungen ist die Stabilität der Kernbanken ein

wesentliches Kriterium für die WWS Herford. Die

Stabilität bezieht sich hierbei sowohl auf die Konti-

nuität der Geschäftspolitik als auch auf die wirt-

schaftliche Substanz der Finanzierungspartner. Die

Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation

eines Kreditinstitutes bzw. des Bankenmarktes ins-

gesamt kann das Risiko einer veränderten Geschäfts-

politik auslösen mit der möglichen Konsequenz

einer restriktiveren Kreditvergabe, höheren Margen

und damit letztlich steigenden relativen Fremdkapi-

talkosten.

Risikofeld Liquiditätsrisiko

Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han-

delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken.

Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähig-

keit wird mittels einer rollierenden Liquiditäts-

planung laufend überwacht. Im abgelaufenen Ge-

schäftsjahr standen jederzeit ausreichend flüssige

Mittel zur Bedienung der Verpflichtungen zur Verfü-

gung. Aufgrund des sehr stabilen Cashflows aus der

Bewirtschaftung der Wohnungsbestände sind der-

zeit keine Umstände erkennbar, die einen Liquidi-

tätsengpass erwarten lassen.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015