WWS Geschäftsbericht 2017

Mietausfallrisiken Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han- delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken. Die WWS Herford unterliegt als Wohnungsunter- nehmen einemMietausfallrisiko. Vorkehrungen zur Minimierung dieses Risikos werden durch standar- disierte Bonitätsprüfungen bei Vermietungen, sowie durch die Identifizierung von problembehafteten Mietverhältnissen im Rahmen eines aktiven Forde- rungsmanagements getroffen. Damit verbunden ist die Einleitung von angemessenen Gegenmaß- nahmen. In Einzelfällen ist das Risiko von Mietaus- fällen gegeben. Durch die Bildung von Wertberich- tigungen in angemessener Höhe bzw. durch Forde- rungsabschreibungen ist dieses Risiko bilanziell berücksichtigt. 3.3.3 Risikozone Finanzrisiken Risikofeld Prolongationsrisiko Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han- delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken. Das Prolongationsrisiko beschreibt das Risiko, dass Finanzierungen bei Ablauf der vertraglich verein- barten Laufzeit nicht oder nicht zu den erwarteten Konditionen verlängert werden können und eine Rückführung der Finanzierung erfolgen muss. Auf- grund der auf Langfristigkeit angelegten Finanzie- rungsstruktur und der zeitlichen Diversifikation der Fälligkeiten über einen mehrjährigen Zeitraum ist dieses Risiko begrenzt. Das Prolongationsrisiko ist durch das aktuell unverändert gute Umfeld im Finanzierungsmarkt hinsichtlich der Bereitschaft der Banken zur Finanzierung von Wohnungsportfolios und der historisch niedrigen Zinsen zudem gering ausgeprägt. Das Prolongationsrisiko hat sich auf- grund der abgeschlossenen Refinanzierungen im Jahr 2017 weiter verringert. Die nächsten Anschluss- finanzierungen wurden im ersten Quartal 2018 realisiert. Risikofeld Stabilität der Bankpartner Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han- delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken. Vor dem Hintergrund der langfristigen Geschäfts- verbindungen ist die Stabilität der Kernbanken ein wesentliches Kriterium für die WWS Herford. Die Stabilität bezieht sich hierbei sowohl auf die Kontinuität der Geschäftspolitik als auch auf die wirtschaftliche Substanz der Finanzierungspartner. 37 Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation eines Kreditinstitutes bzw. des Bankenmarktes ins- gesamt kann das Risiko einer veränderten Geschäfts- politik auslösen mit der möglichen Konsequenz einer restriktiveren Kreditvergabe, höheren Margen und damit letztlich steigenden relativen Fremd- kapitalkosten. Risikofeld Liquiditätsrisiko Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han- delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken. Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähig- keit wird mittels einer rollierenden Liquiditäts- planung laufend überwacht. Im abgelaufenen Ge- schäftsjahr standen jederzeit ausreichend flüssige Mittel zur Bedienung der Verpflichtungen zur Ver- fügung. Aufgrund des sehr stabilen Cashflows aus der Bewirtschaftung der Wohnungsbestände sind derzeit keine Umstände erkennbar, die einen Liqui- ditätsengpass erwarten lassen. Risikofeld Zinsänderungen Nach demWWS Herford-Bewertungsschema han- delt es sich hier um nicht wesentliche Risiken. Das Zinsänderungsrisiko entsteht imWesentlichen aus Finanzierungsvereinbarungen, denen keine lang- fristige Zinsvereinbarung zugrunde liegt. Durch die Vereinbarung von Festzinsvereinbarungen sind die Bankverbindlichkeiten imWesentlichen langfristig abgesichert, so dass aufgrund der bestehenden Finanzierungsstruktur kein signifikantes Zinsände- rungsrisiko absehbar ist.Weiterhin bietet das aktu- elle Niedrigzinsumfeld unverändert die Chance, niedrigere Zinskosten zu realisieren. Durch variable Zinsvereinbarungen bei langfristigen Darlehensver- einbarungenmit der Option auf den Abschluss einer langfristigen Zinsbindung wird für einen Teil des Darlehensportfolios die Chance des Niedrigzinsum- feldes ausgenutzt. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

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