Mit Investitionen in Höhe von rund 10Millionen Euro
hat die WWS Herford im Geschäftsjahr 2015 die
Modernisierung ihres Bestandes fortgesetzt. Der
Schwerpunkt der Maßnahmen lag in der Nordstadt
und an der Bauvereinstraße; darüber hinaus wurden
Einzelwohnungen modernisiert.
Mehr als 180Wohnungen, die Ende der 1950er Jahre
errichtet wurden, bewirtschaftet die WWS an der
Bauvereinstraße. 2015 hat sie imWohngebiet nahe
der Salzufler Straße mit umfassenden Modernisie-
rungsmaßnahmen begonnen, deren Schwerpunkt
die Verbesserung des energetischen Standards ist.
Ein Gebäude wurde mit einem Wärmedämmver-
bundsystem versehen, das den Wärmeverlust über
die Fassadenflächen erheblich reduziert und damit
zu einer deutlichen Ersparnis bei den Heizkosten
führt. Dazu trägt zudem die Dämmung der obers-
ten Geschossdecke bei. Sämtliche Fenster wurden
ausgetauscht, und die Dacheindeckung ist erneuert
worden. Um die Sicherheit der Mieterinnen und
Mieter zu erhöhen, hat dieWWS eine Gegensprech-
anlage eingebaut.
Bei der Fassadengestaltung wird das Konzept des
Farbgestalters Andreas Maier umgesetzt. Nun wer-
den an der Bauvereinstraße warme Farben das Bild
bestimmen, die der Natur entlehnt sind. Aufge-
lockert werden die Fassaden durch rechteckige Flä-
chen in abgestuften Farbtönen. Neue Balkone fügen
sich harmonisch in das Konzept ein. Fortgeführt wer-
den die Arbeiten im Jahr 2016 an drei Gebäuden.
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Blick auf das Jahr 2015
Elf Wohnungen in der Bauvereinstraße hat die Dia-
konische Stiftung Wittekindshof für ein Angebot
des unterstütztenWohnens angemietet. Für dieses
Wohnprojekt wurden zwei weitere Wohnungen zu
einemBüro- und Gemeinschaftsbereich zusammen-
gelegt:Menschenmit Behinderung haben hier einen
zentralen Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten
erhalten und werden vor Ort von einem Team un-
terschiedlicher Fachrichtungen begleitet.
Mit der Modernisierung eines Gebäudes hat die
WWS Herford ihre von der modernen Kunst in-
spirierte Fassadengestaltung in der Nordstadt fort-
geführt. Die Bielefelder Diplom-Designerin Petra
Breuer hat ein Konzept entworfen, das sich an den
Bildern des niederländischen Malers Piet Mondrian
(1872 – 1944) orientiert. Charakteristisch für seine
späten Werke sind rechteckige Flächen in den drei
Primärfarben Gelb, Rot und Blau, die durch ein
schwarzes Raster voneinander abgegrenzt sind.
Auf den Nordstadt-Fassaden arbeiten nun Perso-
nen, die als dunkelgraue Silhouetten auf der hell-
grauen Fassade erscheinen, an den Mondrian-typi-
schen Rastern.
Blick auf das Jahr 2015
WWS Herford startet Modernisierung an der Bauvereinstraße
Verjüngungskur für 180Wohnungen
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Wohn- und Wohlfühl-Service
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Wohn- und Wohlfühl-Stadtwohnungen




