WWS Geschäftsbericht 2017

4. Finanzinstrumente Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit aufgenom- mene langfristige Darlehen sind durch Grund- pfandrechte gesichert. Das Liquiditäts- und Zins- änderungsrisiko wird im Zuge der Finanzplanung laufend überwacht. Besondere Finanzinstrumente und insbesondere Sicherungsgeschäfte sind nicht eingesetzt worden. 5. Zweckerreichung Mit der Investitionstätigkeit imWohnungsbestand hat die WWS Herford der im Gesellschaftsvertrag festgelegten Zielsetzung „eine sichere und sozial verantwortliche Wohnungsversorgung der breiten Bevölkerungsschichten“ auch im Jahr 2017 voll ent- sprochen. Die planmäßigen Investitionen der nächs- ten Jahre werden bei der Sicherung vieler Arbeits- plätze imheimischen Raum in Handwerksbetrieben ebenso wie in mittelständischen Unternehmen ihren Beitrag leisten. 39 6. Prognosebericht Für die nächsten Jahre ist die Steigerung der Attrak- tivität des Wohnungsangebotes das vordringliche Ziel der WWS Herford. Durch sinkende Leerstands- zahlen, eine geringere Fluktuation und Mietan- passungen kann die Ertragskraft der Gesellschaft deutlich verbessert werden. Erforderliche Maßnah- men hierzu sind die konsequente Umsetzung der in der Agenda HerfordWohnen festgeschriebenen Investitionsmaßnahmen. DieWWS Herford erwartet eine wirtschaftliche Ent- wicklung, die seit dem Geschäftsjahr 2013 zu positi- ven Jahresergebnissen führt. Für das Geschäftsjahr 2018wird ein Jahresüberschuss von 2.200 T € (2019: +2.250 T € ) erwartet. Die Ergebnisplanungen beruhen für das Geschäfts- jahr 2018 auf der Annahme, dass die im Geschäfts- jahr 2017 erreichten Verbesserungen bei der Anzahl der vermietetenWohnungen und der Steigerung der durchschnittlichen Miete ausgebaut werden kön- nen. Der Ergebnisrückgang im Vergleich zum Ge- schäftsjahr 2017 resultiert imWesentlichen aus dem Wegfall der Erlöse aus Zuschreibungen 124 T € und demWegfall der Erlöse aus der Auflösung von Rück- stellungen (90 T € ). Die moderate Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2019 imVergleich zumGeschäftsjahr 2018 resultiert aus der Annahme, dass mit denMehrerlösen aus der Hausbewirtschaftung entsprechende Mehraufwen- dungen realisiert werden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

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