WWS Geschäftsbericht 2020
Modernisierungen und Investitionen Den Schwerpunkt des Programms Agenda Herford- Wohnen bildeten in dem Jahr 2020 die umfang- reichen Modernisierungen von zwei Gebäuden in der Bauvereinstraße, je einem Gebäude in der Stuckenbergstraße und Birkenstraße und einem Gebäude an der Halberstädter Straße. Im Jahr 2019 wurde mit dem Neubau einer fünf- gruppigen Kindertagesstätte in der Amselstraße be- gonnen. Die Inbetriebnahme dieser Einrichtung ist im Februar 2020 erfolgt. Der Baubeginn einer drei- gruppigen Kindertagesstätte im Frieda-Nadig-Weg erfolgte im Frühjahr 2020, die Übergabe erfolgte im Dezember 2020. Ein weiterer Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war dieModernisierung vonWohnungen und Bädern im gesamten Wohnungsbestand. Die Umsatzerlöse haben sich imGeschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 930 T€ auf 21.275 T€ (im Vorjahr: 20.345 T€) erhöht. Von den Umsatzer- lösen entfielen 20.512 T€ (im Vorjahr 19.608 T€) auf die Hausbewirtschaftung, 594 T€ (imVorjahr 571 T€) auf die Betreuungstätigkeit und 169 T€ (Vorjahr 166 T€) auf andere Lieferungen und Leistungen. Von den Erlösen aus Betreuungstätigkeit entfielen im Jahr 2020 auf die FM-/Verwaltungstätigkeit für Dritte 252 T€ (Vorjahr 250 T€) und auf den Bereich Wohnraumbeschaffung für Flüchtlinge 342 T€ (Vor- jahr 321 T€). Die Vermietungsquote zum 31.12.2020 beträgt 99,3 Prozent. In Tabelle 1 ist die Entwicklung der Leer- standsquote (nicht vermieteteWohnungen und Ge- werbeobjekte/Gesamtbestand) nachzuvollziehen. In Tabelle 2 ist die Entwicklung der Fluktuation (An- zahl der Kündigungen/Gesamtbestand) nachzuvoll- ziehen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (684 T€; Vorjahr 1.019 T€) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Versicherungserstattungen (217 T€; Vorjahr 264 T€) und Erträge aus Kostenweiterberechnungen (147 T€; Vorjahr 224 T€). Das Vorjahr war beeinflusst durch Erträge aus Grundstücksverkäufen (Vorjahr 274 T€), die im Geschäftsjahr nicht vorlagen. Der Anstieg des Materialaufwandes (8.633 T€; Vor- jahr 8.372 T€) ist imWesentlichen auf die um 489 T€ auf 5.006 T€ gestiegenen Betriebs- und Heizkosten zurückzuführen. In Tabelle 3 ist die Entwicklung der Kosten für die qualitative Bestandspflege (Instandhaltung, Moder- nisierung) nachzuvollziehen. Die Zinsaufwendungen (1.045 T€; Vorjahr 1.148 T€) liegen deutlich unter dem Vorjahresniveau, da es gelungen ist, das niedrige Zinsniveau für Neu- und Anschlussfinanzierungen zu nutzen. Das Jahresergebnis liegt mit einem Jahresüber- schuss in Höhe von 2.763 T€ um 185 T€ über dem Vorjahresergebnis (2.578 T€). 27 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020 31.12.2020 31.12.2019 31.12.2018 in % 0,7 0,8 1,4 1) Leerstandsquote 2020 2019 2018 in % 8,1 8,2 9,4 2) Fluktuationsrate 2020 2019 2018 in €/m²/a 40,03 42,58 39,94 3) Kosten für Instandhaltung und Modernisierung
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