Sauberes Trinkwasser für Ihre Gesundheit

Fünf einfache Schritte für eine gute Wasserqualität

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Darum kümmern wir uns um eine gut funktionierende Wasserversorgung. Mit den folgenden einfachen Schritten können auch Sie zu einer guten Qualität des Trinkwassers in Ihrer Wohnung beitragen:

  • Regelmäßig heißes und kaltes Wasser an allen in der Wohnung vorhandenen Wasserhähnen nutzen.
  • Lassen Sie nach längerer Abwesenheit das abgestandene Wasser aus allen Wasserhähnen ablaufen.
  • Lassen Sie das Wasser so lange laufen, bis sich eine heiße, gleichbleibende Temperatur einstellt.
  • Legen Sie den Duschkopf nach längerer Abwesenheit auf den Wannenboden und lassen Sie heißes
    Wasser ablaufen.
  • Reinigen und entkalken Sie regelmäßig die Wasserhähne, Duschköpfe und -schläuche sowie die
    Perlatoren.

Regelmäßige Untersuchung Ihres Trinkwassers

Um sauberes Trinkwasser sicherzustellen, wird die Trinkwasserqualität in Deutschland streng überwacht. Dies wird in der Trinkwasserverordnung geregelt. Die Verordnung schreibt eine regelmäßige Untersuchung von bestimmten zentralen Warmwasserinstallationen auf eine mögliche Belastung mit Legionellen vor. Zur Überprüfung der Trinkwasserqualität in Wohnanlagen der WWS Herford beauftragen wir ein akkreditiertes Labor und einen Fachdienstleister.

Was sind eigentlich Legionellen?

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die im Trinkwasser ganz natürlich vorkommen und die weltweit verbreitet sind. Vom Grund- und Oberflächenwasser gelangen Legionellen in das Trinkwasser.

Sie fühlen sich im bis zu ca. 50 Grad Celsius warmen, abgestandenen Wasser am wohlsten. Das kann zum Beispiel in Duschschläuchen, Rohrleitungen und Wasserhähnen der Fall sein. Hier finden Legionellen ideale Voraussetzungen, um sich zu vermehren.

Normalerweise stellen Bakterien nicht immer eine direkte Gefahr für den Menschen dar. Legionellen können allerdings unter bestimmten Umständen Infektionen hervorrufen.Sind Legionellen im Trinkwasser vorhanden, gefährdet dies die Gesundheit aber nicht direkt. Ein Verschlucken wird als gesundheitlich unbedenklich
betrachtet. Eine Infektion kann nur entstehen, wenn der Erreger über Aerosole, also feine Wassertröpfchen,
wie sie beim Duschen entstehen, eingeatmet wird und dadurch in die Lunge gelangt.

Legionellenbefall – Was nun?

Enthalten 100 ml des untersuchten Wassers mehr als 100 KBE (kolonienbildende Einheiten), wird der sogenannte technische Maßnahmenwert überschritten. In diesem Fall informieren wir, wie vorgeschrieben, das Gesundheitsamt und lassen eine „Gefährdungsanalyse“ erstellen. Oft reicht es schon, die Leitungen regelmäßig gründlich bei hoher Temperatur des Warmwassers zu spülen.

Bei einer wesentlich höheren Konzentration von mehr als 10.000 KBE pro 100 ml wird von einer möglichen Gesundheitsgefahr ausgegangen. In diesem Fall können die Armaturen bis zum Abschluss der technischen Sanierungsmaßnahmen mit einem Hygienefilter versehen werden. Der Hygienefilter verhindert den Austritt von Legionellen, so dass Sie weiterhin unbesorgt das Leitungswasser nutzen können (z.B. zum Duschen, Baden, Waschen oder als Nahrungsmittel).

Unabhängig von der Höhe der Konzentration sollten sich immungeschwächte Menschen bei einem Legionellenbefall den Rat ihres Arztes einholen. Im Falle eines positiven Legionellenbefundes oberhalb des technischen Maßnahmenwertes leiten wir alle notwendigen Sofortmaßnahmen für die Beseitigung ein und informieren umgehend die betroffenen Mieter über das Ergebnis der Gefährdungsanalyse.

In Zusammenarbeit mit externen Fachleuten beheben wir schnell und professionell die technischen Probleme und geben unseren Mietern anschließend grünes Licht.

Sie haben noch Fragen?

Die WWS Herford ist für Sie da – auch außerhalb der Öffnungszeiten!
Rufen Sie uns bitte an unter: Telefon 05221 5994-0.

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